DGGL: Gartenkultur 2015
Regen bringt Segen, wenn Profis am Werk waren

Das Ziel muss sein, 100 % Niederschlagswasser auf den Grundstücken zu bewirtschaften. In der Praxis wird oftmals voreilig behauptet, es funktioniere im speziellen Fall nicht. Doch selbst in Citylage gelingt das, wenn „maßgeschneiderte“ Kombinationen aus Verdunstung, Nutzung und Versickerung realisiert werden. Die Regeln der Technik dazu sind vorhanden und aufeinander abgestimmt.

 

Stadt + Grün Ausgabe 8/2013
Balkonpflanzen unterstützen Gebäudetechnik

Nach den Erfordernissen der Botanik die Haustechnik auslegen, das wird im Gewächshaus jedes botanischen Gartens gemacht. Die Pflanzen stehen innen, das Gebäude schützt sie. Die Möglichkeiten der Botanik aber vorrangig nutzen und die Haustechnik als Ergänzung betrachten, das wird in einer bislang bei Wolkenkratzern nicht da gewesenen Konsequenz in Mailand realisiert. Hier stehen die Pflanzen außen und schützen das Gebäude und seine Bewohner – selbst im 20. Stockwerk. Die Rede ist von zwei Wohnhäusern mit 80 und 112 Meter Höhe, deren Fassadenbegrünung zusammengenommen einen Hektar Wald abbildet. Die Versorgung des senkrecht gestapelten Waldes (Bosco Verticale) erfolgt mit Betriebswasser.

 

Stadt+Grün Ausgabe 8/2012
Verdunstungskühlung durch Pflanzen


Undurchlässige Flächen, wie Dächer und Straßen, verändern das Mikroklima durch die Änderung der Strahlungs- bzw. Energiebilanz. Eine Folge ist die Erhöhung der Temperaturen im engeren Gebäudeumfeld und ein unbehagliches Raumklima bzw. die Erhöhung des Energiebedarfs bei der Gebäudeklimatisierung. Eine Lösung besteht in der Gebäudebegrünung durch die Erzeugung von Verdunstungskälte. Wird diese Begrünung bewässert durch gesammelte Niederschläge, ergeben sich Synergieeffekte bei Energieeinsparung, Verbesserung des Mikroklimas und beim Schutz der Wasserressourcen.

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Von 2008 bis 2013 sind uns zu diesem Thema über 20 weitere Publikationen in 12 verschiedenen Fachzeitschriften erschienen.